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Was ich seh - sieht das Andere // Corinne VON LEBUSA

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Guardian, 2014, 70x50cm, Mischtechnik
Guardian, 2014, 70x50cm, Mischtechnik

Malerei, Zeichnung, Objekt und Installation

Eröffnung:
Samstag, 10.01.2015
11.00 - 20.00 Uhr

Ausstellungsdauer:
10.01.2015 - 07.02.2015

... Wir ertappen uns eines Schmunzelns, einer ungewollten Heiterkeit trotz oder auch ob scheinbar tragischer Situationen, die uns wohlfein verpackt präsentiert werden. Corinne von Lebusa entwickelt auf Ihren Bildern einen wunderbaren Humor. Dieser feine Witz erheitert ohne erhobenen Zeigefinger und schafft es leicht uns das Lächeln des Tages zu entlocken. Es ist das sanfte hintergründige feminine Lächeln einer Sphinx, was hier geboren wird. Wir ergeben uns der Aussichtlosigkeit es einzufangen, zu erklären, zu katalogisieren oder zu archivieren. Weder lassen sich Schubladen noch Kategorien für die Bilder und den Humor in Corinne von Lebusas Arbeiten finden. Was für ein Vergnügen eine offensichtlich figurative, also reale Welt - ganz unwirklich. In diese Unwirklichkeit hinein ist es uns gegeben unser eigenes Sein zu erspiegeln. Hier offeriert die Künstlerin eine kreative  Sphäre wo Philosophie, Künstlichkeit, Realität, Weiblichkeit und Forschung in chymischer Vereinigung Neues zu erschaffen vermögen.
Die oftmals zentrale Komposition der Bilder setzt die abgebildeten Figuren in den Mittelpunkt. Die Künstlerin verwendet zur Erstellung Ihres Oeuvres Aquarell- und Ölfarben, Zeichenstifte, verschiedene Tuschen und diverse Firnisse. Die Collagen werden mit Fotos, farbigen Papieren, folgerichtig auch mit malerischen Mitteln ausgeführt. Corinne von Lebusa verwendet als Malgrund Finnpappen, die das Malmaterial teilweise aufsaugen und es so zu einer sanften weichen haptischen Anmutung kommt. Die einzelnen Malgründe werden in neueren Arbeiten auch kombiniert und ergeben somit neue Collagen die inhaltlich kommunizieren. Diese komponierten Tafeln haben mitunter die Ausstrahlung einer sehr persönlichen Kapelle. Corinne von Lebusa bedient sich sowohl allgemein verständlicher Symbole und Zeichen als auch selbst geschaffener Sinnbilder, Schriftzeichen, Worte und Satzfragment. Ihre eigene Forschung gebietet ihr selbst erfundene Symbole und Zitate zu verwenden. Es ist erstaunlich, wie sie diese zu abstrakten Kompositionen zusammenfügt aber auch in ihre figürlichen Bilder einfließen lässt. Zunehmend findet man im Werk der Künstlerin abstrakte Arbeiten, die eine schlüssige Fortführung und Ergänzung bisheriger Arbeit sind. Es ist sehr erfrischend, wie in jedem ihrer Bilder eine eindeutige persönliche Handschrift wiederzufinden ist. (Rosa Loy)


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